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Mount St. Helens ArtikelDer Mount St. Helens (2549 m ü. NN) ist ein Vulkan in dem Süden des Bundesstaates Washington in den Vereinigte Staaten Amerika. Er gehört zur Kaskaden-Kette, einer Kette von Vulkanen, die sich an der Westküste Amerikas von Alaska in dem Norden bis Feuerland in dem Süden erstreckt und zu dem pazifischen Feuergürtel gehört. Der Mount St. Helens weist wie alle Vulkane des pazifischen Vulkangürtels größte Explosionsenergie auf. Man spricht von plinianischen Eruptionen.
Mount St. Helens: Vor dem Ausbruch 1980
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Die ersten Europäer, die Mount St. Helens entdeckten, waren die Teilnehmer der Expedition George Vancouvers am 19.05 1792. Vancouver benannte den Vulkan am 20.10 1792 nachdem Britischen Diplomaten Alleyne Fitzherbert, Baron St. Helens.
Der erste bestätigte Augenzeugenbericht eines Ausbruchs stammt aus dem März 1835 von Dr. Meredith Gairdner, der damals für die Hudson Bay Company in Fort Vancouver arbeitete.
NN Mount St. Helens: Ausbruch am 18. Mai 1980 um 8:32 Uhr Pazifischer Standardzeit
Buch-Tipp: Ein stilvoller Mord in Elstree. Evadne Mounts zweiter Fall mehr als ca. ein Krimi Dieser Kriminalroman verbindet eine einigermaßen spannende Geschichte, mit dem Charme des Londons der 50er, teils intelligentem Humor und interessanten Querverweisen.
Interresanterweise kommte es innerhalb der Handlung auf einer Meta-Ebene zur Diskussion über das Genre des Kriminalromaes selbst.
Gelungen. Kurzweilig. |
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Seit 1857 galt der Mount St. Helens als ruhender Vulkan, brach aber am 18.05 1980 wieder aus. Dabei rutschte der gesamte nördliche Berggipfel hangabwärts. Der Gipfel des Mount St. Helens lag vor dem Ausbruch auf 2950 m ü. NN. Ein zu dem Glück ca. dünn besiedeltes Gebiet von ungefähr 500 Quadratkilometern wurde nicht ca. vollkommen verwüstet, sondern landschaftlich umgestaltet. Es starben über 50 Menschen.
Asche und Gaswolken wurden bis in eine Höhe von 18 km, also über die Troposphäre hinaus in die Stratosphäre geschleudert. Der Aschenauswurf dauerte 9 Stunden lang und konnte drei Tage später in dem Osten der Vereinigte Staaten Amerika registriert werden. Ein Teil der Asche gelangte in den Jetstream und umrundete so die Erde in zwei Wochen.
Pyroklastische Flüsse, in denen Temperaturen über 640 Grad Celsius herrschten, rasten mit einer Geschwindigkeit von 400 km/h bergab und vernichteten die gesamte Fauna und Flora des Gebiets. Zwei Wochen nach den pyroklastischen Flüssen herrschten noch in den Schichtdecken Temperaturen von mehr als 400 Grad Celsius.
Nicht weniger gefährlich war ein Lahar, der durch Vermischung der pyroklastischen Flüsse mit dem Eis und Schnee der oberen Bergflanke mit 120 km/h Geschwindigkeit für weitere Verwüstung sorgte, so dass die üblichen Hochwasserstände dadurch binnen kürzester Zeit um bis zu 9 m überschritten wurden.
NN Mount St. Helens: Am 19. Mai 1982 steigt eine 1 km hohe Dampfwolke auf
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Aktivitäten von 1980 bis 2003 | |
Zwischen 1980 und 1986 dauerte die vulkanische Aktivität am St. Helens an. Dabei bildete sich ein neuer Lavadom in dem Krater. Zahlreiche kleinere Explosionen fanden in diser Zeit statt.
Am Mount St. Helens, Sommer 2003
Zwischen 1989 und 1991 gab es mehrere seismische Aktivitäten, ab und zu verbunden mit kleineren Explosionen am Dom selbst. Später in den Jahren 1995, 1998 und 2001 wurden Schwärme von Erdbeben registriert, aber es fanden keinerlei Explosionen statt.
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Am frühen Morgen des 23.09 2004 gegen 2 Uhr morgens pazifischer Zeit begann eine neue Reihe von Erdbeben. Ungefähr 200 kleinere Erdbeben mit weniger als dem Wert 1 auf der Richter-Skala) ereigneten sich bis 5 Uhr nachmittags rund einen Kilometer unter dem Lavadom . Die Aktivität wurde stets stärker, und am 26.09 gab das US Geological Survey (USGS) eine Mitteilung über die vulkanische Unruhe heraus. Die Warnung besagte, dass ein "gefährliches Ereignis" möglich sei. Daraufhin schloss der US Forest Service den gesamten Berg für Kletterer.
Seismische Aktivitäten verstärkten sich, und bis zu dem 29.09 lag der Wert bei einer Stärke von 2,5 bei vier Beben pro Minute. Dies führte zu einer weiteren Warnung der USGS, mit der Alarmstufe 2 von 3 und der Warnung einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Eruption in den nächsten Tagen. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses wird als relativ klein eingeschätzt und die Auswirkungen auf den unmittelbaren Bereich des Berges beschränkt bleiben.
Als Ursache für die aktuellen Erdbeben wird der erhöhte Grundwasserspiegel durch den Regen in dem Herbst vermutet.
NN Mount St. Helens: Ausbruch am 1. Oktober 2004 von einem Flugzeug aus beobachtet
Am 1.10 2004 21:04 Uhr MESZ ereignete sich ein sehr kleiner Ausbruch. Der Berg schleuderte eine Art Fahne aus Dampf und Asche aus einem Gletscher südwestlich des Lavadomes aus. Zur Zeit driftet diese Wolke in Richtung Vancouver, Washington und Wood Village , Oregon. Dort wurden Autos mit einer feinen schwarzen Asche überzogen. Laut USGS steht möglicherweise ein größerer Ausbruch bald bevor.==Weblinks==
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